Discussion:
Sparen mit dem MVV
(zu alt für eine Antwort)
Edmund Lauterbach
2009-12-21 14:21:10 UTC
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Hallo,

am 13.12.2009 gab es Tarifänderungen beim MVV, der DB und der
Bayerischen Oberlandbahn. Etwas verspätet habe ich am Wochenende meine
Webseiten "Sparen mit dem MVV (und darüber hinaus)" aktualisiert.

Die Version für die laufende Fahrplanperiode findet sich unter
http://home.arcor.de/e.lauterbach/mvv-tip/2010/index.html

Hinweisen möchte ich auf eine kurzfristige Änderung im Kapitel "MVV-
Tarif und Fahrscheine der Deutschen Bahn AG" (http://home.arcor.de/
e.lauterbach/mvv-tip/2010/mvv2010-tip.html#kombi). Ein Artikel einer
Lokalausgabe des Münchner Merkurs wies am Samstag auf eine
Tarifänderung hin. Ich schaue mal, ob das so auch offiziell bestätigt
wird, weiß aber nicht, ob das dieses Jahr noch klappt.

Wäre nett, wenn mir die sicher noch vorhandenen Fehler auf den
Webseiten mitgeteilt würden. Deren Korrektur kann sich dann auch bis
ins nächste Jahr hinziehen.

[xpost de.etc.bahn.announce, de.etc.bahn.tarif+service, muc.verkehr -
f'up muc.verkehr]

Schönen Gruß,

Edmund Lauterbach
Edmund Lauterbach
2010-01-23 14:19:00 UTC
Permalink
Post by Edmund Lauterbach
Hinweisen möchte ich auf eine kurzfristige Änderung im Kapitel "MVV-
Tarif und Fahrscheine der Deutschen Bahn AG"
Ich schaue mal, ob das so auch offiziell bestätigt
wird, weiß aber nicht, ob das dieses Jahr noch klappt.
Leider hat sich das so bestätigt. Daraufhin habe ich den Abschnitt
http://www.myway.de/e.lauterbach/mvv-tip/2010/mvv2010-tip.html#kombi
nochmals geändert, so dass das nun hoffentlich halbwegs verständlich
ist.

Die Zusammenhänge und Auswirkungen werde ich gleich auf muc.verkehr
nochmal etwas detaillierter erläutern.

[nochmal xpost de.etc.bahn.announce, de.etc.bahn.tarif+service,
muc.verkehr - f'up muc.verkehr]


Schönen Gruß,

Edmund Lauterbach
mailto:***@gmx.de
--
"Der öffentliche Nah- und Fernverkehr muss weiter ausgebaut werden
- nicht nur in Absichtserklärungen. Er gehört ins Zentrum unserer
Mobilitätspolitik." Bundespräsident Köhler am 14.1.2010
Edmund Lauterbach
2010-01-23 14:40:48 UTC
Permalink
Post by Edmund Lauterbach
Leider hat sich das so bestätigt. Daraufhin habe ich den Abschnitt
http://www.myway.de/e.lauterbach/mvv-tip/2010/mvv2010-tip.html#kombi
nochmals geändert, so dass das nun hoffentlich halbwegs verständlich
ist.
Die Zusammenhänge und Auswirkungen werde ich gleich auf muc.verkehr
nochmal etwas detaillierter erläutern.
Zunächst mal der relevante Abschnitt aus den
MVV-Beförderungsbedingungen:

| Gültigkeit der MVV-Verbundfahrscheine in Zügen
| des Regionalverkehrs (SPNV) im sog. ein- und
| ausbrechenden Verkehr
| (1) Bei Fahrten aus dem MVV-Verbundgebiet nach
| Zielen außerhalb des MVV (ausbrechender
| Verkehr) gelten MVV-Verbundfahrscheine in den
| Zügen des Regionalverkehrs innerhalb ihres
| örtlichen Geltungsbereichs bis zum letzten
| Haltebahnhof des Zuges im MVV-Verbundgebiet,
| den der Fahrgast nutzt.
| (2) Bei Fahrten von Bahnhöfen außerhalb des
| MVV nach Zielen im MVV-Verbundgebiet
| (einbrechender Verkehr) gelten MVV-
| Verbundfahrscheine in den Zügen des
| Regionalverkehrs ab dem ersten Haltebahnhof
| des Zuges im MVV-Verbundgebiet innerhalb ihres
| örtlichen Geltungsbereichs, den der Fahrgast
| nutzt.
http://www.mvv-muenchen.de/web4archiv/objects/download/1/mvv-gemeinschaftstarif2009ab13.12.09mitlesezeichen.pdf
Teil B, Abschnitt I. Tarifbestimmungen

Von der etwas verschwurbelten Anwendung der deutschen Sprache (ist das
überhaupt grammatikalisch korrekt?) habe ich mich zunächst täuschen
lassen. Entscheidend ist hierbei die Formulierung "Haltebahnhof ...
innerhalb ihres [der MVV-Fahrkarte] örtlichen Geltungsbereichs".
Das bedeutet, dass der MVV-Tarif bei einwärts fahrenden Zügen nur ab dem
ersten Halt im Geltungsbereich einer vorhandenen MVV-Karte genutzt
werden kann.

Die alte Regelung enthielt die Formulierung "letzter Bahnhof ihres
Geltungsbereichs" in Bezug auf die MVV-Fahrkarte. Dadurch ergab sich
zusammen mit der MVV-Gültigkeit der einzelnen Züge, dass der MVV-Tarif
bei einwärts fahrenden Zügen ab dem ersten Halt im MVV-Bereich genutzt
werden kann. Kann man noch nachlesen unter
http://www.mvv-muenchen.de/web4archiv/objects/download/internetmuenchners-bahn-tarif01.07.2008.pdf


Auffallend ist meines Erachtens folgendes:

1. Die Änderung m.E. so gut wie nicht kommuniziert.

2. Meiner Meinung nach handelt es sich um eine Abkehr von bisher
angewandten Tarifprinzipien.
Sowohl im Eisenbahntarif als auch im MVV-Tarif können Fahrscheine
aneinander gestückelt werden (soweit die Tarifbestimmungen das
erlauben), ohne dass an der Anstoßstelle ein Halt vorgesehen ist.
Lediglich die Grenze der MVV-Gültigkeit von Regionalzügen war bisher
durch einen Haltbahnhof definiert.

3. Die Formulierung in den Tarifbestimmungen ist so etwas von
verschwurbelt, dass ich Probleme hatte, das richtig zu interpretieren.
Da es anderen Leuten genauso gehen wird und da es bis zum 12.12.09
anders geregelt war, werden viele Leute darauf hereinfallen und wenn es
böse kommt, 40 EUR zahlen.

4. Die ZUBs sind sich anscheinend nur teilweise darüber im Klaren, dass
etwas geändert wurde, und was es bedeutet. Zum Teil wird es angewandt
(siehe Handzettel der SOB), zum Teil nicht. Dadurch ergibt sich auf
beiden Seiten eine große Unsicherheit.


Wenn es konsequent angewandt wird, ergeben sich Mehreinahmen für die DB
(und BOB, ALEX), Mindereinahmen im MVV-Tarif (von dem ja auch MVG und
Regionalbusse etwas bekommen). Insgesamt wird es eher teurer. Für Leute,
die bisher ihre DB- bzw. MVV-Zeitkarten beispielsweise in Feldmoching,
Feldkirchen, Haar oder Karlsfeld gebrochen haben, ist das natürlich
blöd.

Beispiel 1: Jemand wohnt in Pfaffenhofen und arbeitet im Messegelände.
Es ergeben sich folgende Preise für Jahreskarten:

a) Pfaffenhofen - Trudering DB 1936,50 EUR + MVV Ring 3-4 417 EUR
Gesamtpreis (jährliche Zahlung): 2353,50 EUR

b) Pfaffenhofen - München Hbf DB 1643,60 EUR + MVV Ring 1-4 594 EUR
Gesamtpreis (jährliche Zahlung): 2237,60 EUR

c) Pfaffenhofen - Karlsfeld DB 1333,60 EUR + MVV Ring 1-4 594 EUR
Gesamtpreis (jährliche Zahlung): 1927,60 EUR

d) Pfaffenhofen - Petershausen DB 690,60 EUR + MVV Ring 1-12 1326 EUR
Gesamtpreis (jährliche Zahlung): 2016,60 EUR
Achtung: es dürfen nur Züge genommen werden, die in Petershausen halten!

e) Pfaffenhofen - Dachau DB 1236,00 EUR + MVV Ring 1-6 786 EUR
Gesamtpreis (jährliche Zahlung): 2022,00 EUR
Achtung: es dürfen nur Züge genommen werden, die in Dachau halten!

Das Modell c) klappt seit 13.12.09 nicht mehr. Will man sich nicht mit
d) und e) bei der Zugwahl einschränken (man stelle sich das mal bei
Verspätungen vor), ist die Variante b) die nächstgünstige. Man zahlt
also im Jahr 310 EUR mehr - eine Steigerung um 16%. Im Bartarif kann es
auch mal über 20% sein, wie ich auf
http://www.myway.de/e.lauterbach/mvv-tip/2010/mvv2010-tip.html#kombi
erläutere. Für das zusätzliche Geld gibt es leider keine zusätzliche
Leistung.


Beispiel 2: Jemand wohnt in Landshut und arbeitet Nähe Scheidplatz.
Bisher hatte er ein DB-Abo bis Feldmoching und dann eine MVV-Abo
Innenraum. Erwischt er einen Zug mit Halt in Feldmoching, stieg er dort
in die U2, ansonsten den Umweg über Hbf.

Seit 13.12.09 muss er sich entscheiden:
- Entweder DB-Abo bis Feldmoching plus MVV-Abo Innenraum. Dann darf er
nicht mehr mit Zügen fahren, die nicht in Feldmoching halten.
- Oder DB-Abo bis Hbf plus MVV-Abo Ring 1-2. Dann darf er zwischen
Feldmoching und Scheidplatz nicht mehr die U2 nutzen.
- Oder DB-Abo bis Hbf plus MVV-Abo Innenraum. Dann geht beides, er
zahlt aber den gesamten Bereich zwischen Feldmoching und Hbf doppelt.
Ohne Mehrleistung.


Insgesamt finde ich das alles etwas dreist.

Schönen Gruß,

Edmund Lauterbach
mailto:***@gmx.de
--
-- Wohlfühlstation Unterschleißheim
-- http://www.myway.de/e.lauterbach/hpush/
Edmund Lauterbach
2010-02-04 10:11:07 UTC
Permalink
Post by Edmund Lauterbach
Leider hat sich das so bestätigt. Daraufhin habe ich den Abschnitt
http://www.myway.de/e.lauterbach/mvv-tip/2010/mvv2010-tip.html#kombi
nochmals geändert, so dass das nun hoffentlich halbwegs verständlich
ist.
In der Sache habe ich nochmal ein E-Mail vom MVV bekommen. Dort
beharrt man darauf, dass es sich nicht um eine Änderung, sondern um
eine Klarstellung einer Regelung sei, "die bereits seit vielen Jahren
von den Eisenbahnverkehrsunternehmen so praktiziert wurde."

Daraufhin habe ich in meinem Archiv gewühlt und dem MVV drei Zitate
entgegengehalten:

A
"Bei Fahrten von Bahnhöfen außerhalb des Gemeinschaftstarifgebiets
in dieses Gebiet ist vor Antritt der Fahrt eine Fahrkarte nach den
BB Personenverkehr bis zum Zielbahnhof, bei vorhandener
Verbundfahrkarte bis zum ersten Bahnhof ihres Geltungsbereichs zu
lösen."
[Quelle: Tfv612. 1.4.2007]

B
"Bei Fahrten von Bahnhöfen außerhalb des Gemeinschaftstarifgebiets
in dieses Gebiet ist vor Antritt der Fahrt eine Fahrkarte nach den
BB Personenverkehr bis zum Zielbahnhof zu lösen. Vorhandene
MVV-Verbundfahrkarten gelten innerhalb ihres örtlichen
Geltungsbereichs ab dem ersten Haltebahnhof des Zuges im
MVV-Verbundgebiet, den der Fahrgast nutzt."
[Quelle: Tfv612, 13.12.2009]

C
"Bei Fahrten von Bahnhöfen außerhalb des MVV nach Zielen im
MVV-Verbundgebiet (einbrechender Verkehr) gelten
MVV-Verbundfahrscheine in den Zügen des Regionalverkehrs ab dem
ersten Haltebahnhof des Zuges im MVV-Verbundgebiet innerhalb
ihres örtlichen Geltungsbereichs, den der Fahrgast nutzt."
[Quelle: MVV Gemeinschaftstarif, 13.12.2009]

[Tfv612 = "Nr. 612 des Tarifverzeichnisses Personenverkehr (Tfv 612)
Beförderungsbedingungen für das Tarifgebiet des Münchner
Gemeinschaftstarifs (Münchner S-Bahn-Tarif)"]

In A steht nichts davon, dass der Zug am "ersten Bahnhof ihres [der
MVV-Fahrkarte] Geltungsbereichs" halten muss. Dies würde auch den
Tarifprinzipien von MVV und DB widersprechen. In beiden Tarifen setzt
eine Fahrscheinstückelung - sofern tariflich erlaubt - nicht den Halt
des Zuges am Anstoßpunkt der beiden Fahrscheine voraus.

Den Schritt von A nach B könnte man als "Klarstellung" bezeichnen, da
der MVV-Tarif im einbrechenden Verkehr gewöhnlich ab dem ersten
Haltebahnhof im Verbundgebiet gilt. Dies war schon länger so und ist
keine Verschärfung. "ersten Haltebahnhof" bezieht sich hier klar auf
"MVV-Verbundgebiet" und nicht auf den Geltungsbereich der MVV-
Fahrkarte.

Von B nach C wurde der Satz etwas verdreht. Die Bezeichnung "innerhalb
ihres [der MVV-Fahrkarte] örtlichen Geltungsbereichs" steht beim MVV
plötzlich hinter "Haltebahnhof", so dass eine Interpretation, dass der
Haltebahnhof im Geltungsbereich der MVV-Fahrkarte liegen muss, zwar
nicht zwingend ist, aber auch nicht zwingend verneint werden kann.

Wie die Südostbayernbahn das interpretiert, wissen wir: "Seit 13.
Dezember 2009 gilt bei der Kombination von DB- und MVV-Zeitkarten eine
Neuregelung: Seither ist die Kombination von DB- und MVV-Karten nur an
den tatsächlichen Haltebahnhöfen der Züge möglich".

Also ob Neuregelung oder Klarstellung - darüber ist man sich nicht
einig.

Wie auch immer - ich denke, man wird noch davon hören.


Schönen Gruß,

Edmund Lauterbach
Joerg Vohn
2010-02-05 01:52:45 UTC
Permalink
Post by Edmund Lauterbach
Also ob Neuregelung oder Klarstellung - darüber ist man sich nicht
einig.
Also ich habe das schon seit Jahren so im Kopf und auch praktiziert, es
wurde auch von den Schaffnern und anderen Bahn- und MVV-Leuten bei einer
Nachfrage so kommuniziert.

Für mich also tatsächlich eine Klarstellung ;)
Daniel Weber
2010-02-05 05:00:38 UTC
Permalink
Post by Joerg Vohn
Also ich habe das schon seit Jahren so im Kopf und auch praktiziert, es
wurde auch von den Schaffnern und anderen Bahn- und MVV-Leuten bei einer
Nachfrage so kommuniziert.
Für mich also tatsächlich eine Klarstellung ;)
Ich hatte 2004 mal explizit nachgefragt, da ich Gelegentlich mit REen
Richtung Buchloe aus dem MVV herausgefahren bin, meine Zeitkarte dabei
AFAIR die Ringe bis Türkenfeld abdeckte, der Zug jedoch nach Pasing erst
in Geltendorf galt. Die damalige Antwort lautete: Es genüge eine
DB-Fahrkarte ab Türkenfeld zu kaufen.

Mit dieser Antwort in ausgedruckter Form "bewaffnet" hat es dann auch
nie gemecker gegeben.

Ciao,
Daniel
Edmund Lauterbach
2010-02-05 13:08:54 UTC
Permalink
Post by Joerg Vohn
Post by Edmund Lauterbach
Also ob Neuregelung oder Klarstellung - darüber ist man sich nicht
einig.
Also ich habe das schon seit Jahren so im Kopf und auch praktiziert, es
wurde auch von den Schaffnern und anderen Bahn- und MVV-Leuten bei einer
Nachfrage so kommuniziert.
Also ich bin noch Ende Dezember - als nach Inkrafttreten der
sogenannten Klarstellung - mit jemand nach Weilheim gefahren, der nur
eine Innenraumkarte hatte. Der DB-Fahrschein Planegg - Weilheim wurde
in der durchfahrenden Regionalbahn anstandslos akzeptiert.
Auf dem winzigen Stück Pasing - Planegg spart man immerhin 1,50 EUR
oder gute 17 Prozent des Fahrpeises nach Weilheim.

Ich kenne auch jemand, der sich mit einer Isarcard Ring 1+2 öfters DB-
Fahrscheine ab Laim gekauft hat, aber am Hbf direkt in die Züge Ri.
Garmisch, Augsburg, Ingolstadt etc. stieg.

Voraussetzung war natürlich immer, dass die Züge innerhalb des MVV
nochmal hielten - also z.B. Petershausen oder Tutzing. Es hat immer
einige wenige Züge gegeben, die ab Hbf oder Pasing oder Ostbahnhof
ohne Halt die MVV-Grenze überqueren. Da geht natürlich mit MVV-
Fahrschein gar nichts, weil die Züge ab dem letzten Halt schlicht
nicht mehr nach MVV-Tarif verkehren.

Schönen Gruß,

Edmund Lauterbach
Joerg Vohn
2010-02-05 19:38:44 UTC
Permalink
Post by Edmund Lauterbach
Voraussetzung war natürlich immer, dass die Züge innerhalb des MVV
nochmal hielten - also z.B. Petershausen oder Tutzing. Es hat immer
einige wenige Züge gegeben, die ab Hbf oder Pasing oder Ostbahnhof
ohne Halt die MVV-Grenze überqueren. Da geht natürlich mit MVV-
Fahrschein gar nichts, weil die Züge ab dem letzten Halt schlicht
nicht mehr nach MVV-Tarif verkehren.
Ah, ok. Das war bei mir genau der Fall.

Ciao,

Jörg
L. Neubauer
2010-02-05 21:22:09 UTC
Permalink
Post by Edmund Lauterbach
Ich kenne auch jemand, der sich mit einer Isarcard Ring 1+2 öfters DB-
Fahrscheine ab Laim gekauft hat, aber am Hbf direkt in die Züge Ri.
Garmisch, Augsburg, Ingolstadt etc. stieg.
Mach ich auch immer. Allerdings kann ich keine repräsentative Aussage
über die Anerkennung treffen - in 99% der Fälle wird erst hinter Dachau
bzw. Petershausen kontrolliert ...

Lucas.
Thomas Groetschel
2010-02-06 15:18:24 UTC
Permalink
Post by Edmund Lauterbach
4. Die ZUBs sind sich anscheinend nur teilweise darüber im Klaren, dass
etwas geändert wurde, und was es bedeutet. Zum Teil wird es angewandt
(siehe Handzettel der SOB), zum Teil nicht. Dadurch ergibt sich auf
beiden Seiten eine große Unsicherheit.
Der Satz

| Bitte ändern Sie bis zum 31.03.2010 Ihre bisherige Zeitkartenkombination.

auf dem Handzettel
http://www.myway.de/e.lauterbach/mvv-tip/2010/SOB-Handzettel-Tarif.pdf
liest sich ja auch so, also ob noch bis zum 31.3.2010 Zeitkartenkombination
mit Tarifstückelung in Feldkirchen akzeptiert werden, auch wenn dort ein
Regionalzug durchfährt.
Post by Edmund Lauterbach
Beispiel 1: Jemand wohnt in Pfaffenhofen und arbeitet im Messegelände.
a) Pfaffenhofen - Trudering DB 1936,50 EUR + MVV Ring 3-4 417 EUR
Gesamtpreis (jährliche Zahlung): 2353,50 EUR
b) Pfaffenhofen - München Hbf DB 1643,60 EUR + MVV Ring 1-4 594 EUR
Gesamtpreis (jährliche Zahlung): 2237,60 EUR
c) Pfaffenhofen - Karlsfeld DB 1333,60 EUR + MVV Ring 1-4 594 EUR
Gesamtpreis (jährliche Zahlung): 1927,60 EUR
d) Pfaffenhofen - Petershausen DB 690,60 EUR + MVV Ring 1-12 1326 EUR
Gesamtpreis (jährliche Zahlung): 2016,60 EUR
Achtung: es dürfen nur Züge genommen werden, die in Petershausen halten!
e) Pfaffenhofen - Dachau DB 1236,00 EUR + MVV Ring 1-6 786 EUR
Gesamtpreis (jährliche Zahlung): 2022,00 EUR
Achtung: es dürfen nur Züge genommen werden, die in Dachau halten!
Das Modell c) klappt seit 13.12.09 nicht mehr. Will man sich nicht mit
d) und e) bei der Zugwahl einschränken (man stelle sich das mal bei
Verspätungen vor), ist die Variante b) die nächstgünstige. Man zahlt
also im Jahr 310 EUR mehr - eine Steigerung um 16%.
Für eine Fahrt mit einer MVV-Zeitkarte von München Hbf bis Messestadt Ost
reichen auch die Ringe 1 bis 3. Daher brauchen bei b) nur 501 Euro für die
MVV-Jahreskarte bezahlt werden. Mehrkosten zu c) wären dann "nur" 217 Euro.
Post by Edmund Lauterbach
Im Bartarif kann es auch mal über 20% sein, wie ich auf
http://www.myway.de/e.lauterbach/mvv-tip/2010/mvv2010-tip.html#kombi
erläutere.
Bei den obigen Varianten am Beispiel Pfaffenhofen - Messestadt Ost wurde
jedoch auch der Preis für die MVV-Karte variiert, während bei dem Beispiel
München Hbf - Landshut keine Variation der MVV-Karte betrachtet wird,
obwohl ihre Kosten auf 0 Euro reduziert werden können, wenn man die ganze
Strecke zum DB-Tarif fährt. Und auch wenn man zum MVV-Tarif bis zum Hbf
fahren möchte, ist vielleicht nicht der ganze Innenraum erforderlich.

Thomas
Edmund Lauterbach
2010-02-08 10:03:51 UTC
Permalink
Post by Thomas Groetschel
Der Satz
| Bitte ändern Sie bis zum 31.03.2010 Ihre bisherige Zeitkartenkombination.
auf dem Handzettelhttp://www.myway.de/e.lauterbach/mvv-tip/2010/SOB-Handzettel-Tarif.pdf
liest sich ja auch so, also ob noch bis zum 31.3.2010 Zeitkartenkombination
mit Tarifstückelung in Feldkirchen akzeptiert werden, auch wenn dort ein
Regionalzug durchfährt.
Davon ist auszugehen. Da man versäumt hat, die Tarifänderung mit dem
notwendigen zeitlichen Vorlauf anzukündigen, muss man den Abokunden
eine Übergangszeit einräumen. Ob die Änderung damit dann gerichtsfest
ist, bezweifle ich aber (in erster Line wegen unterschiedlicher
Formulierung in
http://www.mvv-muenchen.de/web4archiv/objects/download/1/mvv-gemeinschaftstarif2009ab13.12.09mitlesezeichen.pdf
und http://www.mvv-muenchen.de/web4archiv/objects/download/s-bahn-tarif13.12.2009.pdf)
Post by Thomas Groetschel
Für eine Fahrt mit einer MVV-Zeitkarte von München Hbf bis Messestadt Ost
reichen auch die Ringe 1 bis 3. Daher brauchen bei b) nur 501 Euro für die
MVV-Jahreskarte bezahlt werden. Mehrkosten zu c) wären dann "nur" 217 Euro.
Soweit korrekt. Der Fehler war noch etwas weitergehender, da wg. 3
statt 4 Ringe die günstigste Möglichkeit nach alter Regelung ein DB-
Fahrschein bis Untermenzing war. Nach neuer Regelung ist der
Anstoßpunkt in Petershausen günstig, da z.Zt. fast alle Züge dort
halten (war ja schonmal anders). Die Preissteigerung liegt bei knapp
200 EUR oder knapp 10 Prozent.
Post by Thomas Groetschel
Post by Edmund Lauterbach
Im Bartarif kann es auch mal über 20% sein, wie ich auf
http://www.myway.de/e.lauterbach/mvv-tip/2010/mvv2010-tip.html#kombi
erläutere.
Bei den obigen Varianten am Beispiel Pfaffenhofen - Messestadt Ost wurde
jedoch auch der Preis für die MVV-Karte variiert, während bei dem Beispiel
München Hbf - Landshut keine Variation der MVV-Karte betrachtet wird,
obwohl ihre Kosten auf 0 Euro reduziert werden können, wenn man die ganze
Strecke zum DB-Tarif fährt.
Wer aber eine Innenraum-Karte hat (aus welchen Gründen auch immer),
wird sie nicht abschaffen, nur weil er einmal nach Landshut fahren
will. Andererseits hat er vielleicht gerade bei der Abo-Entscheidung
einkalkuliert, dass ihm die Karte bei solchen DB/MVV-Kombinationen wie
genannt auch etwas hilft.

Wirklich kritisch ist die Sache, weil viele Leute zusätzlich zur
Isarcard über ein Auto verfügen, und sich eine Bahnfahrt am Wochenende
nur antun, wenn die rationalen Argumente für eine Bahnfahrt den
emotionalen Drang, das Auto zu bewegen, um Längen schlagen. Deshalb
ist jede Verschlechterung auf Bahn- und MVV-Seite immer auch eine
Föderung des Autoverkehrs über das eigentlich zu erwartende rationale
Maß hinaus.

Die Beispiele auf http://www.myway.de/e.lauterbach/mvv-tip/2010/mvv2010-tip.html#kombi
habe ich etwas modifiziert. Die höheren Preissteigerungen liegen
definitiv bei Einzelfahrten. Trotzdem reagieren die Pendler mit Abo
evtl. stärker auf solch eine überraschende Verschlechterung der
Konditionen. Gerade in einer Zeit, wo es wegen "Winter" gerade für
Fernpendler noch andere Bahnprobleme gibt.

Schönen Gruß,

Edmund Lauterbach
Thomas Groetschel
2010-02-08 21:08:09 UTC
Permalink
Post by Edmund Lauterbach
Ob die Änderung damit dann gerichtsfest
ist, bezweifle ich aber (in erster Line wegen unterschiedlicher
Formulierung in
http://www.mvv-muenchen.de/web4archiv/objects/download/1/mvv-gemeinschaftstarif2009ab13.12.09mitlesezeichen.pdf
Post by Edmund Lauterbach
und
http://www.mvv-muenchen.de/web4archiv/objects/download/s-bahn-tarif13.12.2009.pdf)

Und worin besteht Deinem Verständnis nach bei den unterschiedlichen
Formulierungen der entscheidende Unterschied? Die Abschnitte sind
tatsächlich so komisch formuliert, dass Zweifel bleiben, ob sie richtig
verstanden werden. Meinem Eindruck nach kann man jedoch aus beiden
Formulierungen etwa gleich schlecht interpretieren, dass im
MVV-Verbundgebiet in Regionalzügen für die Gültigkeit von MVV-Fahrscheinen
der erste/letzte Haltebahnhof innerhalb des örtlichen Geltungsbereichs des
MVV-Fahrscheines entscheidend ist.
Post by Edmund Lauterbach
Post by Thomas Groetschel
Post by Edmund Lauterbach
Im Bartarif kann es auch mal über 20% sein, wie ich auf
http://www.myway.de/e.lauterbach/mvv-tip/2010/mvv2010-tip.html#kombi
erläutere.
Bei den obigen Varianten am Beispiel Pfaffenhofen - Messestadt Ost wurde
jedoch auch der Preis für die MVV-Karte variiert, während bei dem
Beispiel München Hbf - Landshut keine Variation der MVV-Karte betrachtet
wird, obwohl ihre Kosten auf 0 Euro reduziert werden können, wenn man die
ganze Strecke zum DB-Tarif fährt.
Wer aber eine Innenraum-Karte hat (aus welchen Gründen auch immer),
wird sie nicht abschaffen, nur weil er einmal nach Landshut fahren
will. Andererseits hat er vielleicht gerade bei der Abo-Entscheidung
einkalkuliert, dass ihm die Karte bei solchen DB/MVV-Kombinationen wie
genannt auch etwas hilft.
Deswegen hatte ich ja auch den Satz "Und auch wenn man zum MVV-Tarif bis zum
Hbf fahren möchte, ist vielleicht nicht der ganze Innenraum erforderlich."
ergänzt. Es könnte sein, dass er den Ring 4 hauptsächlich mitabboniert
hatte, weil er ihm bei solchen DB/MVV-Kombinationen half. Wenn das nicht
mehr erlaubt ist und er für Fahrten bis Landshut bereits ab Hauptbahnhof
DB-Tarif zahlt, könnten ihm im MVV auch die Ringe 1 bis 3 reichen.
Post by Edmund Lauterbach
Wirklich kritisch ist die Sache, weil viele Leute zusätzlich zur
Isarcard über ein Auto verfügen, und sich eine Bahnfahrt am Wochenende
nur antun, wenn die rationalen Argumente für eine Bahnfahrt den
emotionalen Drang, das Auto zu bewegen, um Längen schlagen.
Ich bin überrascht, gerade von Dir eine solche Argumentation zu vernehmen.
Von früher hatte ich von Dir in Erinnerung, dass es unfair ist, Vollkosten
beim öffentlichen Verkehr mit variablen Kosten beim Auto zu vergleichen.
(vgl. zum Beispiel <***@gmx.de> )

Thomas
Edmund Lauterbach
2010-02-09 20:14:08 UTC
Permalink
Post by Thomas Groetschel
Und worin besteht Deinem Verständnis nach bei den unterschiedlichen
Formulierungen der entscheidende Unterschied? Die Abschnitte sind
tatsächlich so komisch formuliert, dass Zweifel bleiben, ob sie richtig
verstanden werden. Meinem Eindruck nach kann man jedoch aus beiden
Formulierungen etwa gleich schlecht interpretieren, dass im
MVV-Verbundgebiet in Regionalzügen für die Gültigkeit von MVV-Fahrscheinen
der erste/letzte Haltebahnhof innerhalb des örtlichen Geltungsbereichs des
MVV-Fahrscheines entscheidend ist.
In
http://www.mvv-muenchen.de/web4archiv/objects/download/s-bahn-tarif13.12.2009.pdf
steht:
| Bei Fahrten von Bahnhöfen außerhalb des Gemeinschaftstarifgebiets
| in dieses Gebiet ist vor Antritt der Fahrt eine Fahrkarte nach den
| BB Personenverkehr bis zum Zielbahnhof zu lösen. Vorhandene
| MVV-Verbundfahrkarten gelten innerhalb ihres örtlichen
| Geltungsbereichs ab dem ersten Haltebahnhof des Zuges im
| MVV-Verbundgebiet, den der Fahrgast nutzt.

Daraus ergibt sich auf keinen Fall, dass der Haltebahnhof im
Geltungsgebiet der Verbundfahrkarte liegen muss, sondern nur, dass er im
Verbundgebiet zu liegen hat.

In
http://www.mvv-muenchen.de/web4archiv/objects/download/1/mvv-gemeinschaftstarif2009ab13.12.09mitlesezeichen.pdf
steht:
| Bei Fahrten von Bahnhöfen außerhalb des MVV nach Zielen im
| MVV-Verbundgebiet (einbrechender Verkehr) gelten
| MVV-Verbundfahrscheine in den Zügen des Regionalverkehrs ab dem
| ersten Haltebahnhof des Zuges im MVV-Verbundgebiet innerhalb
| ihres örtlichen Geltungsbereichs, den der Fahrgast nutzt.

Daraus ergibt sich nicht zwingend die Interpretation, dass der
Haltebahnhof im Geltungsgebiet der Verbundfahrkarte liegen muss. Durch
die andere Satzstellung "Haltebahnhof des Zuges im MVV-Verbundgebiet
innerhalb ihres [der Verbundfahrkarte] örtlichen Geltungsbereichs" kann
man es aber so interpretieren.

Insgesamt halte ich daher Zweifel im Sinne des § 305c (2) BGB für
angebracht.

Die SOB interpretiert aber abweichend vom genannten Paragraphen zu ihren
Gunsten (und da der Vertragsabschluß mit dem jeweiligen Beförderer
zustandekommt, ist sie Verwender der vom MVV vorgegebenen
Tarifbestimmungen als Bestandteil der dem zustandekommenden
Beförderungsvertrag zugrundeliegenden AGB). Zudem sollte für sie als
EVU, Anwender der BB Personenverkehr und Bestandteil des DB-Konzerns die
Interpretation laut den "Ausführungsbestimmungen der Eisenbahn" die
maßgebliche sein.

Selbst wenn man bzgl. der Anwendung durch die SOB Recht bekäme, nützt
dies aber nichts, da der MVV bewiesen hat, dass erstinstanzliche Urteile
zu seinen Lasten ihn nicht motivieren, zweifelhafte Regelungen zu
korrigieren. Zudem bringt diese Stoßrichtung wahrscheinlich nur, dass
man die Formulierung in Richtung auf die fahrgastunfreundlichere
Auslegung zum nächsten Dezember korrigiert.
Post by Thomas Groetschel
Post by Edmund Lauterbach
Wirklich kritisch ist die Sache, weil viele Leute zusätzlich zur
Isarcard über ein Auto verfügen, und sich eine Bahnfahrt am Wochenende
nur antun, wenn die rationalen Argumente für eine Bahnfahrt den
emotionalen Drang, das Auto zu bewegen, um Längen schlagen.
Ich bin überrascht, gerade von Dir eine solche Argumentation zu vernehmen.
Von früher hatte ich von Dir in Erinnerung, dass es unfair ist, Vollkosten
beim öffentlichen Verkehr mit variablen Kosten beim Auto zu vergleichen.
Selbstverständlich ist ein solcher Vergleich nicht korrekt. Ich muss
aber doch zur Kenntnis nehmen, dass die Leute dies so tun. Es geht ja
schließlich nicht um mich (ich bin in keiner Weise persönlich von der
Neuregelung betroffen), sondern um den Ruf des Öffentlichen Verkehrs in
der Öffentlichkeit. Und dieser wird durch den von Verbund, Unternehmen
und genehmigenden Politikern angerichteten Verhau nunmal geschädigt. Zu
Lasten der Allgemeinheit.

Demnächst mehr.

Schönen Gruß,

Edmund Lauterbach

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